Schlagwort: Verpackungen

DIY | Federmäppchen

Halli hallo, ich bin’s Franzi und ich freue mich, dir heute ein DIY-Projekt zum Nachbasteln vorzustellen, dass schon wirklich lange, also wirklich lange, auf meiner “Mach-mal-eine-Anleitung-draus”-Liste steht. Es ist ein Federmäppchen, das ich mittlerweile schon fast ein Jahr mit mir umher trage. Tatsächlich, war es auch eines der Projekte mit denen ich mich im Herbst letzten Jahres um einen Platz hier im Kreativ-Team beworben habe.

Nun habe ich mir also das Vergnügen gegönnt, ein zweites Federmäppchen zu Nähen, eigens um diese Anleitung zu bebildern. Und, um das fertige Exemplar dann an Felicitas zu schicken, so als kleines Gimmick. Aber lass uns gleich reinspringen in das Tutorial.

An Material benötigst du folgendes:

  • ein relativ leichtes (farbiges) Papier (z.B. Briefumschlagpapier, ca. 70 – 100 g/qm)
  • Moment-Stempel deiner Wahl
  • Stempelkissen deiner Wahl
  • Bucheinschlagfolie
  • Stoff(-reste) deiner Wahl
  • Garn
  • 2 Druckknöpfe

… und folgendes Werkzeug:

  • Nähmaschine
  • Rollschneider/Schere
  • Schneidematte
  • Prickelnadel
  • Druckknopfzange

Aufgepasst: regulärer Farbkarton ist zu schwer, zu stabil für dieses Projekt und daher ungeeignet.

Bevor es richtig losgeht musst du dein Papier, Bucheinschlagfolie sowie den Stoff zuschneiden. Logo. Ich habe hier im zweiten Anlauf, das Federmäppchen etwas größer gemacht, damit mehr reinpasst als beim Original. Die Maße dazu sind:

Papier: 21 x 21 cm
Stoff: 2 Stück zu je 21 x 11,5 cm
Bucheinschlagfolie: 23 x 23 cm

(Nur zur Info: Meine Originalmaße waren 21 x 18 cm für das Papier, je 21 x 10 cm für die Stoffteile und 23 x 20 cm für die Folie. Die weitere Verfahrensweise ist aber komplett identisch.)

Nach dem Zuschneiden bestempelst du die zukünftige Außenseite nach Herzenslust mit den Motiven deiner Wahl. Ich habe zu meinem grünen Papier die Moment-Stempel Kaktus verwendet.

TIPP: Damit deine Motive nicht auf einer Seite Kopf stehen, markiere dir die Mitte der einen (im Fall der kleineren Tasche, der kürzeren) Seite und bestemple erst das obere Rechteck, dann 180° drehen und dann das untere.

Überziehe nun die bestempelte Seite des Papiers mit der Bucheinschlagfolie. Achte darauf, möglichst wenig Luftblasen zwischen Papier und Folie einzuschließen. Schneide die Ecken der Folie ab und schlage die überstehenden Ränder der Folie (je Seite ca. 1 cm) um.

Die Technik kommt dir bekannt vor? Ganz richtig. Ideengeberin Claudia hat vor einiger Zeit die selbe Technik für ein anderes Projekt genutzt.

Als nächstes wird es aufregend, denn es geht an die Nähmaschine! Lege das erste Stück Stoff recht auf rechts (= jeweils die schönen Außenseiten) entlang der Oberkante auf einander. Nähe nun mit ca. 1 cm Nahtzugabe (= der Abstand zwischen Naht und Stoffkante) beide Teile entlang der langen Seite aneinander. Dann wieder um 180° drehen und das Spiel auf der anderen Seite mit dem zweiten Stoffstück wiederholen.

TIPP: Achte darauf, dass der Stoff auf der glatten Folie nicht verrutscht. Zur Unterstützung kannst du beide Stücke aneinander klemmen oder mit Stecknadeln befestigen.

Wie man sieht, bin ich jemand, der bei solchen Projekten schlicht weg zu faul ist, den Stoff zu bügeln. Uuups.

Jetzt faltest du das gesamte Teil mittig und wieder rechts auf rechts, so dass die langen Stoffkanten auf einander liegen.

TIPP: Achte besonders darauf, dass die  Nähte rechts und links jeweils bündig liegen und klemme sie fest.

Markiere dir entlang der oberen Stoffkannte eine ausreichend große Öffnung zum Wenden deiner Tasche. Ich benutze dafür gern quer zur Naht gesteckte Nadeln, da ich dann ohne größere Probleme auch einfach mal drüber nähen kann. Nur ein kleines Stück natürlich – zum Verriegeln.

Wieder mit ca. 1 cm Nahtzugabe verschließt du nun die drei offenen Seiten. Wendeöffnung ausgenommen, ist klar.

Das Umdrehen. Zugegeben, der Part, in dem das Herz eines jeden Papercrafters anfängt zu bluten. Hilft aber nix, da musst du durch und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Wende also deine Tasche vorsichtig durch die verbliebene Öffnung und stülpe alle Ecken und Kanten möglichst gut nach außen. Dafür kannst du zum Beispiel die Rückseite eines Bleistifts oder dein Falzbein zur Hilfe nehmen.

Anschließend musst du – erstmal – nur noch den Stoff an der Wendeöffnung nach innen klappen und selbige klappkantig vernähen. Und dann Futter nach innen stülpen, versteht sich.

Im letzten Schritt montierst du nun die Druckknöpfe. Markiere die am besten in gleichem Abstand vom Rand rechts und links die Position, an der du dann mit der Prickelnadel ein kleines Loch stichst. Pro Druckknopf, wenn du wie ich welche aus Plastik benutzt, hast du vier Teile: zwei Caps und je einmal Stud und Socket. Zum Anbringen das Cap durch Papier und Stoff stechen und mit dem Gegenstück versehen. Dann mit ordentlich Druck auf der Zange mit einander verbinden. Erster Knopf geschafft, der zweite folgt so gleich.

Tatatata! Fertig ist es dein Federmäppchen. Natürlich kannst du es auch jederzeit zweckentfremden und zum Bespiel ein paar kleine Kosmetikartikel für die Handtasche drin verstauen. Das mache ich manchmal, aber zugegeben, der Einsatz von Schminke in meinem Gesicht ist auch sehr überschaubar.

Ich hoffe, du traust dich an die Nähmaschine und probierst es auch mal aus. Ach so, und wenn du bereits Nähmaschinen-Profi bist, dann steht natürlich auch einem Reißverschluss nix im Weg.

Alles Liebe und bis bald,
Franzi

Verwendete Moment-Stempel von PAPIERPROJEKT
#08 Kaktus

Verwendete Stempelkissen
VersaFine Onyx Black

Verwendete Werkzeuge
Papier, Bucheinschlagfolie, Stoff, Druckknöpfe, Garn, Nähmaschine, Prickelnadel, Druckknopfzange

DIY | Kleine Box zum Verschenken

Herzlich Willkommen auf dem PAPIERPROJEKT Blog. Ich bin Anna und bastel heute gemeinsam mit Dir eine kleine Box, die Du mit Leckereien oder einem kleinen Geschenk füllen kannst. Vielleicht inspiriert Dich die Box auch zu einem Muttertagsgeschenk

Was Du benötigst:

  • Moment-Stempel für den Hintergrund und deine Dekorationselemente
  • Cardstock nach Wunsch (hier weiß und mint)
  • Stempeltinte in deinen Wunschfarben (ich wähle meistens passende zu meinem Papier, damit es ein einheitliches Bild ergibt)
  • Geschenkband oder Garn zum Verzieren
  • ggf. Papierreste zum Aufstempeln der Dekorationselemente
  • Dies oder Stanzformen für die Zierelemente
  • Werkzeuge: Tacker, Schere, Schneidebrett
  • Klebemittel: doppelseitiges Klebeband und Abstandshalter

Zuerst suchst Du dir alle Stempel zusammen, die Dir passend für deine Box und zum Anlass scheinen. Falls Dir noch etwas passendes fehlt schau doch mal im PAPIERPROJEKT-Shop vorbei!

Zuerst schneidest Du Dir das benötigte Papier zurecht. Ich habe das mintfarbene Papier auf 12 x 12 cm zugeschnitten und dann an allen Seiten bei 2,5 cm gefalzt. Die Ecken schneidest Du ein und klebst diese mit doppelseitigem zusammen wie hier zu sehen.

Für die Banderole schneidest Du einen 7 cm breiten Streifen, bei mir ist es weißer Karton, auf einer Länge von 26,5 cm zurecht und kannst diesen nach Lust und Laune bestempeln oder Du nimmst ein Designerpapier, welches Dir gut gefällt. Ich habe mit dem süßen Sternchen aus dem Set Fernweh und mintfarbener Tinte passend zu dem verwendeten Farbkarton gestempelt. Wirkt ein wenig wie Konfetti oder? *Hach*

Hier findest Du eine Skizze mit allen Maße zum herunterladen!

Danach habe ich mit meiner Stanzmaschine und Dies in Kreisform zwei Kreise ausgestanzt und diese mit den Sternen von der Stempelplatte Partyzeit und dem dazugehörigen Spruch Glückwünsche verziert. Mit Abstandshaltern habe ich die beiden Elemente dann zusammen geklebt.

Nun habe ich die Schublade in die Banderole geschoben und mit einem passenden Geschenkband eine Schleife um die Banderole gelegt. Darauf platzierst Du dann deinen Gruß ebenfalls mit Abstandshaltern und schon ist deine kleine Box fertig und kann befüllt werden.

Dadurch, dass Du das Innenleben wie eine Schublade herausschieben kannst, muss deine Dekoration nicht abgenommen werden und bleibt an deiner Box. So kann sie auch nach dem „Öffnen“ dekorativ genutzt werden und der Beschenkte hat lange Freude daran.

Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Moment-Stempeln und freuen uns, wenn Du deine gewerkelten Projekte mit dem #papierprojekt teilst.

Hab ein tolles Wochenende und bis zum nächsten Mal,
Anna

Verwendete Moment-Stempel von PAPIERPROJEKT
#13 Fernweh / #52 Partyzeit

Verwendete Stempelkissen
Versafine (Onyx Black) und mintfarben

Verwendete Werkzeuge
Farbkarton weiß und mint, Geschenkband mint, Dies Kreise und Stanzmaschine, Schneidbrett, Schere, Acrylblock, Klebematerial

Ein Geschenk von Einhörnern und Regenbögen

Sei gegrüßt! Die Franzi ist hier und, wie nach dem letzten Release neuer PAPIERPROJEKT Stempel zu erwarten war,  sind bei mir heute die Einhörner los. Ich glaube – oder besser hoffe? – dass in nächster Zeit viele unserer Einhörner die Welt ein wenig bunter machen.

So auch meine zwei, die zur Unterstützung von mir noch jede Menge Regenbögen, ebenfalls aus dem Set Einhorn, an die Seite gestellt bekommen. Jede Menge ist eigentlich untertrieben, denn insgesamt habe ich 168 (!!!) Regenbögen ausgemalt und angeglitzert. Pro A4-Bogen Cardstock bekommst du ganz locker 56 Stück drauf.

Aus einen Bogen kannst du dann eine dieser Milchtüten-ähnlichen Verpackungen basteln. Darin Platz hat eine nette Kleinigkeit ungefähr im Format 6×10 cm. Natürlich kannst du die Größe deiner Schachtel aber auch anpassen. Hier habe ich dir mal meine Vorlage skizziert – nicht schön aber handgemacht:

Zum Zusammensetzen einfach dein A4 Blatt auf der langen Seite auf 27 cm kürzen und dann hoch wie quer entsprechend der Angaben falzen. Die grau schraffierten Teile bitte raus schneiden (unten an den Bodenlaschen gern auch mit abgerundeten Ecken) und dann zusammen kleben. Fertig!

Zum Verschließen faltest du dann oben die Laschen zusammen und klemmst sie, wie ich, mit einer Klammer fest oder du lochst das Ganze und ziehst ein hübsches Band durch.

An meiner Klammer habe ich dann auch den Geschenkanhänger befestigt. Wie angekündigt mit dem (Möchte-Gern-)Einhorn aus dem gleichnamigen Set. So eine süße Idee, dem Pony einfach ein Partyhütchen aufzusetzen oder? Zusammen mit dem wunderschönen Spruch einfach perfekt!

Hast du jetzt auch Lust auf Einhörner und Regenbögen? Kann ich total verstehen! Dann zeig uns doch dein Projekt indem du das Hashtag #papierprojekt verwendest. Wir sind gespannt was du draus machst und mit ein bisschen Glück hast du die Chance, zu einem unserer Ideengeber zu werden. Mehr Infos dazu findest du in diesem Beitrag.

Alles Liebe,
Franzi

Verwendete Moment-Stempel von PAPIERPROJEKT
#49 Einhorn

Verwendete Stempelkissen
Memento Stempelkissen (Smoking Black)

Verwendete Werkzeuge
Marker Copic Ciao (E00 Skin White, B24 Sky Blue, Y15 Cadmium Yellow, V06 Lavender, RV13 Tender Pink, W-5 Warm Grey No. 5), Wink of Stellar (clear), Farbkarton (weiß, rosé, Pergament), Glitzerpapier (silber), Streuglitzer (Silber), Stanzformen (verschiedene Banner, gestickte Kreise, Stern), Kordel (weiß), Baumwollband (hellblau), Mehrzweckklemme (weiß)

DIY | Bastel dir dein eigenes Osterkörbchen

Hallo, ich – Renate – heute hier mit einem Tutorial für einen kleinen Osterkorb (oder Eierbecher).

Los geht’s damit, dass du dir 4x einen Streifen Papier in der Größe 14 x 2 cm zu schneidest und einen mit der Größe 18,5 x 1,5 cm.

Auf den (einen) langen Streifen klebst du dann doppelseitiges Klebeband.

Anschließend werden die vier gleich großen Papierstreifen nebeneinander auf den Klebestreifen geklebt.

Danach wird der erste Streifen gebogen und neben den vierten geklebt. So geht’s reihum – also der zweite dann wieder neben den bereits umgebogen ersten usw. Vom langen Streifen bleibt etwas überstehen – das wird dann einfach am äußeren Rand weiterklebt. Dadurch wird der Kreis geschlossen und du hast quasi schon einen fertigen Korb.

Damit der Korb dann auch schöner steht, hab ich unten mit Heißkleber noch einen Kreis aufgeklebt.

Für die Deko hab ich noch einen 1,5 cm breiten Streifen mit „Hopp, Hopp!“ aus den Mini-Sprüche 2 bestempelt, einen Hasen ausgeschnitten und „Frohe Ostern“ mit der Hölderlin gestempelt.

So sieht’s dann fertig aus. Ein Ei hat perfekt darin Platz – leider hatte ich kein gefärbtes Osterei daheim – ich hoffe, du verzeihst 🙂

Alles Liebe
Renate

Verwendete Moment-Stempel von PAPIERPROJEKT
#51 Hölderlin / #21 Magical / #54 Mini Sprüche 2

Verwendete Stempelkissen
VersaFine (schwarz), Ali Edwards (Willamette)

Verwendete Werkzeuge
Kraft-Karton, Olivfarbener Farbkarton, Papierschneider, Aquarellfarben (Schmincke Horadam – 783 Schmincke Paynesgrau), doppelseitiges Klebeband, Perlhuhnfeder

Partyzeit – Geschenkpapier

Hallo, Renate hier. Heute zeig ich dir ein Geschenk für meine Schwester (zur Eröffnung ihres neuen Geschäfts) – eingepackt in selbst gestempeltem Geschenkpapier.

Ich liebe es ja klassisch in schwarz/weiß bzw. monochrom. Verwendet hab ich daher für das Geschenkpapier als Grundlage das neue Stempelset Partyzeit.

Die Symbole aus der Stempelplatte habe ich danach nur noch ganz leicht mit Aquarellfarbe in Paynesgrau ausgemalt. Verschlossen ist das Paket auf der Rückseite mit doppelseitigem Klebeband (find ich immer schöner als Tixo – kaputt gehts ja sowieso), auf den beiden Seiten mit einem Paper Crimper.

Für den Glückwunsch-Kreis hab ich einfach das „Glückwünsche“ aus dem Partyzeit-Set genommen und das „e“ sowie die ü-Punkte vor dem Stempeln mit Washi-Tape abgeklebt. Für den Namen hab ich das neue Alpha Set Hölderlin. Definitiv ein neuer Favorit.

Fragst du dich jetzt noch was drin war im Geschenk? Eine Lamy Füllfeder in Roségold. So schön, dass ich sie fast ein zweites Mal (für mich) mitgenommen hätte, aber halt nur fast. Irgendwann darf sie aber sicher auch bei mir einziehen.

Alles Liebe & bis bald
Renate

Verwendete Moment-Stempel von PAPIERPROJEKT
#52 Partyzeit / #51 Hölderlin

Verwendete Stempelkissen
VersaFine (schwarz)

Verwendete Werkzeuge
Washi-Tape oder Tixo, Gerstaecker Nº 2 Zeichenblock, Aquarellfarbe (Schmincke Horadam – 783 Schmincke Paynesgrau), doppelseitiges Klebeband, Pinsel (Rosemary & Co Pure Squirrel SER 42 – Gr 6), Paper Crimper, Paillettenband