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Project Life® 2015 – Mein Juni in 5 Videos

Project Life® 2015 – My June pages in 5 videosGretchenfrage: Was macht man als (unter starker Hitze leidender) Memory Keeper bei Außentemperaturen bis zu 38 Grad? Richtig: Man bleibt einfach drinnen, holt sich was Kühles zu trinken und guckt fleißig Bastel- und Scrapbooking-Videos!

Und genau aus diesem Grund habe ich heute fünf kleine Videos für dich, in denen ich dir mein aktuelles Project Life® Album zeige *yay*!

Wie du bereits in meiner Miniserie Project Life® – Warum hat’s nicht geklappt? lesen konntest, habe ich Anfang Juni einen neuen Versuch mit der wöchentlichen Dokumentation meines Alltags begonnen. Dies ist sozusagen ein seeeehr langes Bonus-Kapitel zu dieser Serie mit folgenden Erkenntnissen:

  • Ich habe aus alten „Fehlern“ gelernt und mich zum Beispiel an eine neue Albumgröße heran gewagt. Mein 6×12-Inches großes Album von WRMK und die immer gleichbleibenden Klarsichthüllen (mit insgesamt 8 einzelnen Pockets) sind genau richtig für ein schnelles und effizientes Arbeiten.
  • Ich benötige also jede Woche maximal 8 Fotos wenn ich alle Taschen mit Bildern füllen will. Das ist eine Anzahl, die für mich gut zu schaffen ist und mir keinen Stress verursacht… so sollte es sein!
  • Meine Bildbearbeitung und die Andordung meiner Doppelseiten (Layout) erledige ich bereits unter der Woche auf dem Smartphone. Das kann ich bequem neben dem Fernsehen in verschiedenen Apps machen ohne viel Extra-Zeit zu investieren. Das ist mir, rückblickend auf die früheren Versuche, sehr wichtig und bisher (jetzt ist Anfang August) klappt das alles ganz super.
  • Da ich meine einzelnen Fotos nur sehr spärlich verziere und leere Pockets mit sogenannten Journalingkarten fülle, benötige ich auch keinen großen Materialbestand um meine Doppelseiten aufzuhübschen. Ich stempele sehr viel mit meinen Moment-Stempel direkt auf die Fotos und ich habe auch immer ein paar Stickerbogen an meinem Arbeitsplatz liegen, mehr braucht es für mich nicht.

 
Aber das alles kann ich dir viel besser im Video und anhand der einzelnen Seiten zeigen. Hier kommt also das erste Video, in dem ich dir das Album und die aktuelle Titelseite vorstelle.

[Du kannst dir alle Videos auch auf meinem Kanal bei Vimeo ansehen]
[Wichtige Links zu verwendeten Materialien findest du am Ende dieses Beitrags]


 
Im zweiten Video zeige ich dir nun die erste Juni-Woche, erzähle worauf es mir bei der Gestaltung ankam und warum ich kein großer Journaler bin.

Project Life® 2015 – My June pages in 5 videos
 
Im dritten Video zeige ich dir wie man kleine Details auch außerhalb der Pockets in Szene setzen kann.


Project Life® 2015 – My June pages in 5 videos
 
Im vierten Video erzähle ich dir warum auch Grimassen-Selfies und Food-Pics in mein Alltagsalbum gehören.


Project Life® 2015 – My June pages in 5 videos
 
Im fünften und letzten Video zeige ich dir wie du eine einfache Pailletten-Pocket machst und ich spreche über meine Vorliebe für Fotos mit kalter Farbstimmung.


Project Life® 2015 – My June pages in 5 videos
 
So das war’s! In knapp 25 Minuten hast du jetzt meine kompletten Juni-Seiten gesehen und bist (fast) auf dem neuesten Stand was mein Album angeht.

Wie ich im Video gesagt habe: Ich mag diese Album wirklich sehr, sehr gern und schon in den hier gezeigten Wochen kann ich eine deutliche Entwicklung meiner Seiten sehen. Ich arbeite langsam (aber stetig!) auf eine Gestaltung hin, die mir zu 100% gefällt und die ich über einen längeren Zeitraum durchhalten kann.

Das ist super toll für mich denn: Ohne gemachte Fehler und anschließende Fehlerbehebung kann es keinen Fortschritt geben, oder? Oh und ich freue mich wenn’s demnächst mit den richtigen Process Videos in Sachen Project Life® weitergeht.

Liebe Grüße
Felicitas

 

Verwendete Materialien
Moment-Stempel: Planerliebe, Glück ist…, Mahlzeit
Album: Studio Gold 6×12 Ring Album – Gold
Hüllen: Photo Pocket Pages – Design H, 6×12 Page Protectors

Project Life® – Warum hat’s nicht geklappt (2015, 1. Halbjahr)

Project Life: Why it didn't work out for me

Heute gibt’s den letzten Teil meiner dreiteiligen Miniserie Project Life® – Warum hat’s nicht geklappt? Ich schreibe darüber warum es damals für mich persönlich nicht funktionieren konnte. Hier konntest du einen Blick in mein 2012 Album werfen, hier zeige ich dir 2014 und heute zeige ich dir das Album, das ich Anfang des Jahres begonnen habe.

Das Format habe ich gegenüber 2014 nicht geändert. Die Größe, Form und das Aussehen des Handbooks fand ich immer noch genau richtig und muss ich dir nicht noch einmal zeigen.

Anders sah es jedoch bei der Gestaltung aus: Was das Basteln an sich angeht, hatte ich ja bereits im letzten Jahr festgestellt, dass all zu aufwendig für mich nicht funktioniert und auch zu viele ‚Werbeprodukte‘ meinen persönlichen Geschmack für das Album nicht immer treffen. Das sollte nun 2015 besser werden.

Als ich Ende letzten Jahres darüber nachgedacht habe wie ich einen neuen Versuch für Project Life® starten will, habe ich viel über die ‚guten Vorsätze‘ diesbezüglich im Netz gelesen. Viele Memory Keeper schrieben, dass sie 2015 etwas anders angehen wollten als bisher und auch ich entschied mich für ein kombiniertes Konzept.

Was das heißt? Kurz zusammengefasst wollte ich ein Album, in dem ich alles unterbringen konnte: meine Scrapbook- und Project Life®-Seiten und auch sonst alles was ich papiertechnisch gestalte und sich in ein Album heften ließe. Und wie viele andere dachte ich damals, dass es mir hilft wenn ich den ‚Druck einer starren, wöchentlichen Bastelaktion‘ ausmerze, indem ich das Album nur nach Bedarf fülle. Hier kannst du meinen Vorsatz nochmal genau nachlesen.

Anfang 2015 konnte ich ja auch bereits auf die Erfahrung von früheren Versuchen zurückgreifen: Was mich bei allen Versuchen früher oder später aus der Bahn geworfen hat war einfach der zeitliche Aufwand, den die Gestaltung einer Doppelseite erfordert.

Also wollte ich meine Seiten so simple wie möglich halten und ganz viel Weißraum zwischen meinen Fotos lassen. Weißraum, so nennt man eine Fläche, die nicht zwingend weiß sein muss, aber eben frei, unifarben oder leer ist, sodass ein Foto oder ein bestimmter Fokus wirken kann und Platz hat sich zu entfalten.

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An meiner Titelseite für 2015 siehst du bereits, dass sich die Gestaltung im Gegensatz zu meinem 2014er Album ganz gewaltig verändert hat. Das lag wie gesagt am Vorsatz der Simplizität aber eben auch an meinem persönlichen Geschmack, der sich durch Instagram und dessen Fotoinspiration über die Jahre ziemlich verändert hat.

Project Life: Why it didn't work out for me

Das waren die ersten Seiten, bei denen ich bereits Proben meiner Moment-Stempel daheim hatte und ich versuchte diese auf der Doppelseite unterzubringen. Den Spread selber konnte jedoch noch nicht veröffentlichen (hab ich dann auch nie!), da die Stempel wie gesagt noch nicht auf dem Markt waren. Ich habe mit Motiven der Mustermix-Platte Füllerkärtchen gestempelt und verschiedene kleine Motive auf die Fotos oder Karten gestempelt.

Wie du siehst haben viele Fotos in dem gerade gezeigten Spread einen weißen Rand, das fand ich chic. Nach dem Selphy-Versuch von 2014 bin ich dazu übergegangen meine Bilder direkt in Photoshop zu bearbeiten, auf exakte Größe zu schneiden und dann als Collage auf einer DIN A4 Seite auszudrucken. So bekam ich alle Fotos einer Doppelseite auf einmal ausgedruckt.

Bei den folgenden Seiten war mir das auf Dauer dann doch zu zeitaufwendig. Ich hatte mir zwar in Photoshop verschiedene Vorlagen angelegt für Hochkantbilder und quadratische Fotos. Aber wie gesagt, das erschien mir dann doch zu kompliziert. Und so sind meine Fotos von da ab ganzseitig geworden, was mir auch heute noch am Besten gefällt… simple und wirkungsvoll!

Project Life: Why it didn't work out for meProject Life: Why it didn't work out for me

Zu diesen zwei Doppeseiten gibt es übrigens auch ein kleines Video! Ich hatte damals ja keine wöchentliche Einteilung und so füllten die Bilder von einem Wochenende in Frankfurt zwei ganz Seiten. Ich bette das Process Video hier nochmal ein, den ursprünglichen Post findest du hier.


Kurz nach diesen Seiten wurde meine Familie von einer schweren Krankheitsgeschichte getroffen, die sich über mehrere Monate hinzog. Während dieser Zeit habe ich (mal wieder) so gut wie keine Fotos gemacht. Das erschien mir noch unpassender als damals bei meiner eigenen Auszeit in 2013. Außerdem hatte ich meistens auch nicht die Zeit oder nötigen Arbeitsmittel zur Hand um kreativ zu sein, da mein Mann und ich sehr viel Zeit in unser Heimatstadt verbracht hatten.

Und das ist auch der Hauptgrund warum mein Project Life® im ersten Halbjahr nicht geklappt hat! Es waren dieses Mal keine gestalterischen Gründe oder die fehlende Zeit…. Nein, ich hatte einfach festgestellt, dass ich eine persönlich schwere Zeit (noch) nicht dokumentieren kann.

Da wir aber viel Zeit bei unserer Familie verbracht haben, gab es natürlich auch schöne Momente an die ich mich gern zurückerinnere und die ich mit Fotos belegen kann. Ich hoffe, dass ich irgendwann meine Gefühle und Fotos für diese Zeit in einem Album festhalten kann. Glücklicherweise ist so ein Album mit losen Klarsichthüllen toll um später, ohne großen Aufwand, noch weitere Seiten einzufügen.

Um ein Fazit zu ziehen für den ersten Versuch mein 2015 zu dokumentieren muss ich leider annehmen, dass ich vermutlich wieder irgendwann zurückgefallen wäre. Irgendwie brauche ich dann doch den ‚Druck‘ von festen Bastelterminen um feste Zeiträume (wie z.B. ein Woche) festzuhalten. Mein Vorsatz ‚Ich mach das dann wenn ich genügend Fotos und Zeit habe‘ hat neben meiner persönlichen Situation leider nicht funktioniert.

Ein gutes halbes Jahr später blicke ich in das angefangenes Album von 2015 und beim Durchblättern der wenigen Seiten stelle ich fest: Nein, das war dann doch zu viel Simplizität! So gern ich mir diese Gestaltung bei anderen anschaue… so ganz ohne Farbe und bunt…Nein, für mich persönlich ist es das ist nicht.

Aber aus Fehlern lernt man ja bekanntlich und ich bin ebenso fest der Überzeugung, dass mein jetziges Project Life® Album nicht so aussehen würde wenn ich nicht all die anderen Versuche hinter mir hätte. Ich weiß nun was ich will, worauf ich achten muss und wie ich mich selber ‚belohnen‘ muss, dass ich am Ball bleibe.

Project Life: Why it didn't work out for me

Mein neues Album inklusive der ersten Juni-Wochen zeige ich dir demnächst. Das ist dann sozusagen ein Bonus-Kapitel dieser Serie *yay*! Das Album ist ein nigelnagelneues Kapitel in meinem Memory Keeping und ich mag es soooo so gerne!

Zunächst danke ich dir jedoch, dass du dir die Zeit genommen hast mit mir auf diese kleine Zeitreise in Sachen Project Life® zu gehen. Für mich war das sehr hilf- und aufschlussreich!

Liebe Grüße
Felicitas

Project Life® – Warum hat’s nicht geklappt (2014)

Project Life: Why it didn't work out for me
 
Heute gibt’s den zweiten Teil meiner dreiteiligen Miniserie Project Life® – Warum hat’s nicht geklappt? Ich schreibe warum es damals für mich persönlich nicht funktionieren konnte. Hier konntest du einen Blick in mein 2012 Album werfen und jetzt zeige ich dir mein Album von 2014.

Aber fehlt da nicht 2013? Ja, ich habe kein Album für dieses Jahr denn nach meinem glanzlosen Versuch von 2012 hatte ich erstmal genug von Project Life®. Ich hatte dieses Konzept für mich damals abgehakt als etwas, das ich nicht noch zusätzlich (neben normalen Scrapbookseiten) betreiben wollte.

Außerdem ging ich Mitte des Jahres ja in eine lange und benötigte Blogging- und Internetpause. Das zeichnete sich Anfang des Jahres bereits ab und wenn es einem nicht richtig gut geht, dann will man das nicht auch noch jede Woche dokumentieren. Deswegen gibt’s von 2013 kein Album und ich habe (heute sage ich: leider) so gut wie keine Fotos von diesem Jahr.

Aber im Frühjahr 2014 habe ich mit PAPIERPROJEKT wieder angefangen zu bloggen und hatte neuen Elan. Dann kam auch die Lust auf ein wöchentliches Project Life® wieder und so habe ich dem Ganzen nochmal eine Chance gegeben denn meinen Alltag in einer kleinen Anzahl von separaten Pockets festzuhalten ist für mich einfacher als für jedes einzelne Foto eine eigene Scrapbookseite zu gestalten.

Project Life: Why it didn't work out for me
 
Also habe ich mich auf die Suche nach einem neuen Album gemacht. Ich wusste dieses Mal, dass ich auf keinen Fall wieder ein ganz großen Album nehmen wollte. Wie im ersten Teil bereits erzählt, war das einfach zu viel Platz für mich und meine Fotos.

Fündig geworden, was die richtige Größe betrifft, bin ich dann beim Handbook. Das ist bis heute eins meiner liebsten Albumgrößen und es hat nicht ganz so viele Pockets zum Füllen. Hier habe ich schon mal über dessen Vorteile geschrieben.

Project Life: Why it didn't work out for me
 
Was den Gestaltungsstil 2014 angeht, waren meine einzelnen Pockets zwar immer noch farbenfroh und detailliert aber lange nicht mehr so ‚unruhig‘ wie 2012. Ein persönlicher Stil entwickelt sich ja weiter und auch der Geschmack ändert sich mit der Zeit.

Außerdem hatte ich damals angefangen mein Layoutdesign als ein großes Ganzes zu sehen und auch ein bisschen zu planen was Farbpalette und Embellishments angeht.

Project Life: Why it didn't work out for me
 
Meine Fotos habe ich damals mit meinem Selphy Printer gedruckt, den ich super hilfreich für spontanes Ausdrucken von Fotos via Handy finde. Der Drucker kommt inklusive spezieller Tintenpatrone und Fotopapier aber leider fand ich die ausgedruckten, ganzseitigen Fotos für die großen Pockets sowie die kleinen Hochkantfotos nicht ganz passend für die Hüllen, in die sie gesteckt werden sollten.

Das sah immer ein paar Millimeter zu lose und irgendwie etwas verloren in der Pockets aus. Deswegen habe ich alle Fotos noch mit farbigem Papier hinterlegt um auf die gesamte Pocketgröße zu kommen. Rückblickend war das eine ganze Menge Arbeit war denn ich habe alle Papiere aus 6×6-Inch Paperblöcken extra zuschneiden müssen. Bis auf wenige Ausnahmen gab es damals nämlich niemand, der Journalingkarten ohne meine ungeliebten abgerundeten Ecken angeboten hat.

Project Life: Why it didn't work out for me
 
Außerdem promotete ich damals noch die monatlichen Project Life® Kits verschiedener Anbieter und das heißt eben auch, dass man manchmal Produkte verwenden soll, die einem persönlich nicht so gefallen. Zudem ist natürlich erwünscht dem Kunden soviel Inspiration mit dem zu verkaufenden Produkt mitzugeben wie möglich. Im Umkehrschluss heißt das dann: Nur einen kleiner Sticker vom Promotionmaterial zu verwenden ist nicht Sinn der Sache beim Werbung machen im Scrapbookingbereich.

Und so sind meine Seiten von 2014 (für meinen heutigen Geschmack) auch wieder ein bisschen zu überladen, zu durcheinander und nicht ganz mein presönlicher Stil, was die verwendeten Produkte angeht.

Project Life: Why it didn't work out for me
 
Nichtsdestotrotz mag ich das Album von damals sehr! Es ist bunt und schon einen Schritt weiter in die richtige Richtung als 2012. Die Größe stimmte auf alle Fälle schon mal aber wie 2012 hat mir die Komplexität der einzelnen Pockets (viel zu detailreich!) wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht was die Regemäßigkeit angeht und ich konnte irgendwann die verpassten Wochen nicht mehr aufholen.

Weiter geht’s im dritten Teil der Miniserie Project Life® – Warum hat’s nicht geklappt (2015, 1. Halbjahr).

Liebe Grüße
Felicitas

Project Life® – Warum hat’s nicht geklappt (2012)

Seit Anfang Juni halte ich meinen Alltag wieder in wöchentlicher Form fest. Das ist soweit nichts Neues, da ich ja hier von den Plänen für mein Project Life® 2015 geschrieben habe. Ich wollte weg von den regelmäßig erzwungenen Seiten, da ich mich nicht unter den wöchentlichen Basteldruck setzen wollte.

Im Laufe der vergangenen Monate hat sich jedoch Folgendes herausgestellt:
Wenn ich mir keine regelmäßigen Termine für dieses Projekt mache und nicht regelmäßig meine Fotos ausdrucke und gleich sortiere, dann mache ich es garnicht und das Album bleibt leer.

Deswegen habe ich mir während meiner Blogpause über meinen Project Life® Ansatz nochmal Gedanken gemacht und mir folgende Fragen gestellt:

  • Wie viele ‚echte‘ Fotos (keine Lückenfüller) knipse ich pro Woche?
  • Wie groß muss mein Album sein für diese ungefähre Anzahl von Fotos?
  • Wie und was muss ich im Voraus planen um das Album regelmäßig zu füllen?
  • Wie kann ich die Seiten gestalten, dass ich nicht mehrere Stunden oder kistenweise Bastelmaterial benötige?

Ich denke, dass ich mitlerweile einen guten Weg für mich gefunden habe um meine Erlebnisse längerfristig zu dokumentieren: Ich habe für das zweite Halbjahr 2015 das Albumformat gewechselt und halte die Gestaltung meiner Seiten noch simpler als bei meinen Versuchen über die letzten Jahre. Ein paar Einblicke in das neue Album habe ich ja bereits in den vergangenen Wochen auf Instagram geteilt.

In einer dreiteiligen Miniserie Project Life® – Warum hat’s nicht geklappt? zeige ich nun aber erstmal meine verschiedenen Alben der letzten Jahre und erkläre warum es damals für mich persönlich nicht funktionieren konnte.

Project Life: Why it didn't work out for me

Mein 2012er Album
Ende 2011 habe ich mir das erste Mal ernsthaft Gedanken über das Festhalten meines Alltags in Pocket-Form gemacht. Damals gab es hier in Deutschland aber leider noch kein gutes großes Angebot an Alben oder Materialien. Ich musste damals auf meinen normalen Materialbestand zurückgreifen und habe alle meine Journalingkarten selber gestaltet und verziert.

Project Life: Why it didn't work out for me
 
Mein Album war damals 12×12 Inch groß, wie gesagt die Auswahl war nicht die Beste, und rückblickend war in dieser Größe viel zu viel Platz für meine relativ ‚langweiligen‘ Wochen, von den  dunklen und vintage-anmutenden Fotos fang ich garnicht erst an.

Außerdem habe ich gerade beim Abfotografieren voller Entsetzen festgestellt, dass ich sogar die ungeliebten abgerundeten Ecken eingebaut habe! Haha, daran sieht man wie wenig Material ich zur Verfügung hatte 😉

Project Life: Why it didn't work out for me
 
Auch mein Stil war damals ein völlig anderer! Ich weiß noch, dass es stundenlang gedauert hat bis ich eine Doppelseite gestaltet hatte. Das war alles total aufwändig mit Nähmaschine hier und kleinen Extras & Hinguckern da. Alles in allem war jede meiner Pockets wohl eher eine kleine abgeschlossene Scrapbookseite, da ich einfach nicht vertraut war mit dem neuen Konzept.

Project Life: Why it didn't work out for me Project Life: Why it didn't work out for me
 
In dieser Weise habe ich bis Kalenderwoche 8 durchgehalten. Danach häuften sich ausgedruckte Bilder auf einem hohen Stapel, von dem ich noch bis Mai der Überzeugung war, das hol ich auf jeden Fall irgendwann auf! Das ist ein ganz bestimmtes Gefühl aus schlechtem Gewissen, Torschlusspanik und überzogenen Erwartungen, ganz schlimm… aber jeder, der schon mal Project Life® probiert hat kennt das, oder? *schüttel*

Das mit dem Aufholen war für mich natürlich nicht realistisch aber ich bewundere jeden, der wirklich mehrere Wochen am Stück werkeln kann oder tatsächlich einen langen Zeitraum aufholt!

Project Life: Why it didn't work out for me
 
Ich weiß heute, dass die vielen kleinen Details für mich einfach zu zeitaufwendig waren. Das sah zwar super aus, hat mir irgendwann aber die Lust am Kreativsein geraubt. Ich meine immerhin verspricht das Konzept ja Einfachheit & Zeitersparnis gegenüber ’normalen‘ Scrapbookseiten.

Das konnte ich jedoch damals nicht umsetzen und so dient mir das angefangene Album heute als zusätzlicher Stauraum für meine Scrapbookseiten. Ich war 2012 nämlich so überzeugt von Project Life®, dass ich mir einen Lebensvorrat an 12×12 Pocket-Hüllen zugelegt habe, die ich aber seit dem nie wieder verwendet habe.

Weiter geht’s im zweiten Teil der Miniserie Project Life® – Warum hat’s nicht geklappt (2014).

Liebe Grüße
Felicitas