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Kartenset Kleinigkeiten zum Dank

Hallo, die Franzi hier, und heute zeige ich dir ein kleine Kartenset, dass ohne viel Material und ohne viel Aufwand Freude bringen soll.

Daher kommen die Kärtchen samt Umschlag in einer kleinen Verpackung, die du entweder mit dem handelsüblichen Stanzbrett für Briefumschläge oder ganz herkömmlich – quasi altmodisch – wie damals im Werkunterricht in der Grundschule herstellen kannst.  Werkunterricht? Hab ich mich jetzt alterstechnisch geoutet? Gibt’s das heute überhaupt noch? Egal, ich gehe einfach mal davon aus, dass du durchaus selbst in der Lage bist eine kleine Schachtel zu basteln.

Meine Schachtel hat das Maß 8,5 x 8,5 cm und hält in ihrem inneren drei Kärtchen samt Umschlägen und wird mit einer Banderole verschlossen. Die Gestaltung ist denkbar einfach: Auf einen Streifen weißen Farbkarton habe ich drei verschiedene Motive Washi-Tape aufgebracht und dann mit einem 3D-Klebchen, wie ich diese Abstandshalter gerne nenne, das Herz aus dem Set Pop Art zusammen mit dem “Für Dich” aus Glückwunsch aufgeklebt. Die zwei Kleinteile sind ja ruckizucki ausgeschnitten.

Die Kärtchen im Inneren haben das Maß 7,6 x 7,6 cm (genauer gesagt 3 x 3 Inch). Sie sind bewusst sehr einfach gehalten und alle nach dem selben Muster gestaltet. Dies hat für mich mehrere Gründe:

Zum einen, denke ich an all diejenigen da draußen, die, wie ich, viel um die Ohren haben und nur wenig Zeit haben zum Kreativ sein. Da ist man dankbar, ein Design einfach mehrfach anzuwenden und ohne Berge von Material schnell etwas Schönes schaffen zu können.

Zum anderen, wollte dich dir heute etwas zeigen, das auch für einen Bastelneuling ohne großes Hexenwerk und ohne das Überwinden einer inneren “Angst-Blockade”, zu realisieren ist. Aufwändige Projekte sind immer toll anzuschauen, klar, aber schüchtern manchmal auch ein – zumindest mich. Ich weiß also wovon ich rede …

Doch zurück zum eigentlichen Design der Dankeskarten. Natürlich wiederholt sich hier das Motiv der Banderole, das Herz aus dem Set Pop Art. Kombiniert habe ich es mit dem Danke-Spruch des Sets Kleinigkeiten und zwar in allen drei Sprachen. Die Farben und Bänder für die Schleifen sind auf die des Washi-Tapes abgestimmt. Und damit es dann noch viel stimmiger ist als eh schon, haben auch die Laschen der Umschläge einen Streifen Motivklebeband abbekommen.

Das war es von mir für heute und nun bist du dran, kreativ zu werden.

Alles Liebe,
Franzi

Verwendete Moment-Stempel von PAPIERPROJEKT
#20 Pop Art / #41 Kleinigkeiten / #42 Glückwunsch

Verwendete Stempelkissen
VersaFine – Onyx Black, VersaColor (Seafoam, Petal Pink, Seashell)

Verwendete Werkzeuge
Farbkarton (weiß), Washi-Tape (diverse), Kordel (gold/silber), Leinenfaden, Envelope Punchboard

DIY | Federmäppchen

Halli hallo, ich bin’s Franzi und ich freue mich, dir heute ein DIY-Projekt zum Nachbasteln vorzustellen, dass schon wirklich lange, also wirklich lange, auf meiner “Mach-mal-eine-Anleitung-draus”-Liste steht. Es ist ein Federmäppchen, das ich mittlerweile schon fast ein Jahr mit mir umher trage. Tatsächlich, war es auch eines der Projekte mit denen ich mich im Herbst letzten Jahres um einen Platz hier im Kreativ-Team beworben habe.

Nun habe ich mir also das Vergnügen gegönnt, ein zweites Federmäppchen zu Nähen, eigens um diese Anleitung zu bebildern. Und, um das fertige Exemplar dann an Felicitas zu schicken, so als kleines Gimmick. Aber lass uns gleich reinspringen in das Tutorial.

An Material benötigst du folgendes:

  • ein relativ leichtes (farbiges) Papier (z.B. Briefumschlagpapier, ca. 70 – 100 g/qm)
  • Moment-Stempel deiner Wahl
  • Stempelkissen deiner Wahl
  • Bucheinschlagfolie
  • Stoff(-reste) deiner Wahl
  • Garn
  • 2 Druckknöpfe

… und folgendes Werkzeug:

  • Nähmaschine
  • Rollschneider/Schere
  • Schneidematte
  • Prickelnadel
  • Druckknopfzange

Aufgepasst: regulärer Farbkarton ist zu schwer, zu stabil für dieses Projekt und daher ungeeignet.

Bevor es richtig losgeht musst du dein Papier, Bucheinschlagfolie sowie den Stoff zuschneiden. Logo. Ich habe hier im zweiten Anlauf, das Federmäppchen etwas größer gemacht, damit mehr reinpasst als beim Original. Die Maße dazu sind:

Papier: 21 x 21 cm
Stoff: 2 Stück zu je 21 x 11,5 cm
Bucheinschlagfolie: 23 x 23 cm

(Nur zur Info: Meine Originalmaße waren 21 x 18 cm für das Papier, je 21 x 10 cm für die Stoffteile und 23 x 20 cm für die Folie. Die weitere Verfahrensweise ist aber komplett identisch.)

Nach dem Zuschneiden bestempelst du die zukünftige Außenseite nach Herzenslust mit den Motiven deiner Wahl. Ich habe zu meinem grünen Papier die Moment-Stempel Kaktus verwendet.

TIPP: Damit deine Motive nicht auf einer Seite Kopf stehen, markiere dir die Mitte der einen (im Fall der kleineren Tasche, der kürzeren) Seite und bestemple erst das obere Rechteck, dann 180° drehen und dann das untere.

Überziehe nun die bestempelte Seite des Papiers mit der Bucheinschlagfolie. Achte darauf, möglichst wenig Luftblasen zwischen Papier und Folie einzuschließen. Schneide die Ecken der Folie ab und schlage die überstehenden Ränder der Folie (je Seite ca. 1 cm) um.

Die Technik kommt dir bekannt vor? Ganz richtig. Ideengeberin Claudia hat vor einiger Zeit die selbe Technik für ein anderes Projekt genutzt.

Als nächstes wird es aufregend, denn es geht an die Nähmaschine! Lege das erste Stück Stoff recht auf rechts (= jeweils die schönen Außenseiten) entlang der Oberkante auf einander. Nähe nun mit ca. 1 cm Nahtzugabe (= der Abstand zwischen Naht und Stoffkante) beide Teile entlang der langen Seite aneinander. Dann wieder um 180° drehen und das Spiel auf der anderen Seite mit dem zweiten Stoffstück wiederholen.

TIPP: Achte darauf, dass der Stoff auf der glatten Folie nicht verrutscht. Zur Unterstützung kannst du beide Stücke aneinander klemmen oder mit Stecknadeln befestigen.

Wie man sieht, bin ich jemand, der bei solchen Projekten schlicht weg zu faul ist, den Stoff zu bügeln. Uuups.

Jetzt faltest du das gesamte Teil mittig und wieder rechts auf rechts, so dass die langen Stoffkanten auf einander liegen.

TIPP: Achte besonders darauf, dass die  Nähte rechts und links jeweils bündig liegen und klemme sie fest.

Markiere dir entlang der oberen Stoffkannte eine ausreichend große Öffnung zum Wenden deiner Tasche. Ich benutze dafür gern quer zur Naht gesteckte Nadeln, da ich dann ohne größere Probleme auch einfach mal drüber nähen kann. Nur ein kleines Stück natürlich – zum Verriegeln.

Wieder mit ca. 1 cm Nahtzugabe verschließt du nun die drei offenen Seiten. Wendeöffnung ausgenommen, ist klar.

Das Umdrehen. Zugegeben, der Part, in dem das Herz eines jeden Papercrafters anfängt zu bluten. Hilft aber nix, da musst du durch und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Wende also deine Tasche vorsichtig durch die verbliebene Öffnung und stülpe alle Ecken und Kanten möglichst gut nach außen. Dafür kannst du zum Beispiel die Rückseite eines Bleistifts oder dein Falzbein zur Hilfe nehmen.

Anschließend musst du – erstmal – nur noch den Stoff an der Wendeöffnung nach innen klappen und selbige klappkantig vernähen. Und dann Futter nach innen stülpen, versteht sich.

Im letzten Schritt montierst du nun die Druckknöpfe. Markiere die am besten in gleichem Abstand vom Rand rechts und links die Position, an der du dann mit der Prickelnadel ein kleines Loch stichst. Pro Druckknopf, wenn du wie ich welche aus Plastik benutzt, hast du vier Teile: zwei Caps und je einmal Stud und Socket. Zum Anbringen das Cap durch Papier und Stoff stechen und mit dem Gegenstück versehen. Dann mit ordentlich Druck auf der Zange mit einander verbinden. Erster Knopf geschafft, der zweite folgt so gleich.

Tatatata! Fertig ist es dein Federmäppchen. Natürlich kannst du es auch jederzeit zweckentfremden und zum Bespiel ein paar kleine Kosmetikartikel für die Handtasche drin verstauen. Das mache ich manchmal, aber zugegeben, der Einsatz von Schminke in meinem Gesicht ist auch sehr überschaubar.

Ich hoffe, du traust dich an die Nähmaschine und probierst es auch mal aus. Ach so, und wenn du bereits Nähmaschinen-Profi bist, dann steht natürlich auch einem Reißverschluss nix im Weg.

Alles Liebe und bis bald,
Franzi

Verwendete Moment-Stempel von PAPIERPROJEKT
#08 Kaktus

Verwendete Stempelkissen
VersaFine Onyx Black

Verwendete Werkzeuge
Papier, Bucheinschlagfolie, Stoff, Druckknöpfe, Garn, Nähmaschine, Prickelnadel, Druckknopfzange

Ein Geschenk von Einhörnern und Regenbögen

Sei gegrüßt! Die Franzi ist hier und, wie nach dem letzten Release neuer PAPIERPROJEKT Stempel zu erwarten war,  sind bei mir heute die Einhörner los. Ich glaube – oder besser hoffe? – dass in nächster Zeit viele unserer Einhörner die Welt ein wenig bunter machen.

So auch meine zwei, die zur Unterstützung von mir noch jede Menge Regenbögen, ebenfalls aus dem Set Einhorn, an die Seite gestellt bekommen. Jede Menge ist eigentlich untertrieben, denn insgesamt habe ich 168 (!!!) Regenbögen ausgemalt und angeglitzert. Pro A4-Bogen Cardstock bekommst du ganz locker 56 Stück drauf.

Aus einen Bogen kannst du dann eine dieser Milchtüten-ähnlichen Verpackungen basteln. Darin Platz hat eine nette Kleinigkeit ungefähr im Format 6×10 cm. Natürlich kannst du die Größe deiner Schachtel aber auch anpassen. Hier habe ich dir mal meine Vorlage skizziert – nicht schön aber handgemacht:

Zum Zusammensetzen einfach dein A4 Blatt auf der langen Seite auf 27 cm kürzen und dann hoch wie quer entsprechend der Angaben falzen. Die grau schraffierten Teile bitte raus schneiden (unten an den Bodenlaschen gern auch mit abgerundeten Ecken) und dann zusammen kleben. Fertig!

Zum Verschließen faltest du dann oben die Laschen zusammen und klemmst sie, wie ich, mit einer Klammer fest oder du lochst das Ganze und ziehst ein hübsches Band durch.

An meiner Klammer habe ich dann auch den Geschenkanhänger befestigt. Wie angekündigt mit dem (Möchte-Gern-)Einhorn aus dem gleichnamigen Set. So eine süße Idee, dem Pony einfach ein Partyhütchen aufzusetzen oder? Zusammen mit dem wunderschönen Spruch einfach perfekt!

Hast du jetzt auch Lust auf Einhörner und Regenbögen? Kann ich total verstehen! Dann zeig uns doch dein Projekt indem du das Hashtag #papierprojekt verwendest. Wir sind gespannt was du draus machst und mit ein bisschen Glück hast du die Chance, zu einem unserer Ideengeber zu werden. Mehr Infos dazu findest du in diesem Beitrag.

Alles Liebe,
Franzi

Verwendete Moment-Stempel von PAPIERPROJEKT
#49 Einhorn

Verwendete Stempelkissen
Memento Stempelkissen (Smoking Black)

Verwendete Werkzeuge
Marker Copic Ciao (E00 Skin White, B24 Sky Blue, Y15 Cadmium Yellow, V06 Lavender, RV13 Tender Pink, W-5 Warm Grey No. 5), Wink of Stellar (clear), Farbkarton (weiß, rosé, Pergament), Glitzerpapier (silber), Streuglitzer (Silber), Stanzformen (verschiedene Banner, gestickte Kreise, Stern), Kordel (weiß), Baumwollband (hellblau), Mehrzweckklemme (weiß)

Layout: Glück ist …

Hallöchen, Franzi hier mit einem Layout im Gepäck, das mir jedes Mal, wenn ich es anschaue, ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Und die berühmten Herzchenaugen gibt es bei mir gleich gratis dazu.

Das 12×12” Layout trägt den Titel “Glück ist” aus dem gleichnamigen Moment-Stempel Set. Glück zeigt sich in einer ganzen Reihe von Sachen und für jeden unterschiedlich. Hier bei mir heißt es, Glück ist… wenn man gute Freunde hat. Genau das ist es, was für mich jeder Quadratmillimeter dieses Fotos ausstrahlt.

Nach den passenden Stempeln musste ich nicht lange Suchen, denn ich finde genau für solche Momente hat PAPIERPROJEKT immer den passenden Spruch in einem (oder auch mehreren) Sets parat. Und das sage ich nicht, weil ich im Kreativ Team bin, sondern ganz einfach, weil ich es wirklich so meine. Crafter-Ehrenwort!

Die Aktion im Fotoautomaten war übrigens tatsächlich einfach FUNtastisch und völlig verrückt. Wir haben so gelacht! Das Wort “FUNtastisch” aus Augenschmaus habe ich einfach auf die Sprechblase in selbigem Moment-Stempel Set platziert. Passt perfekt.

Der Liebling, der sich hier eingeschlichen hat – entdeckst du ihn? – hat von mir seine eigene Verzierung oder eher einen Hinweis bekommen. Nach dem Stempel lass ich dich aber nicht lange suchen, den gibts im Set Jeder Tag zusammen mit einer ganze Reihe anderer, die ich ebenfalls noch gut thematisch auf das Layout hätte pflanzen können. Aber manchmal gilt: Weniger ist mehr.

Genau so halte ich das ja auch mit dem Journaling auf meinen Scrapbook Seiten. Ich habe zwar nicht die schlechteste Handschrift, aber irgendwie gefällt es mir dann meist doch nicht gut genug und ich habe Angst mir meine Seite zu ruinieren. Kennst du das oder bin ich allein mit dem Problem? Also, daher ganz kurz und knapp:

Glück ist … wenn man gute Freunde hat!

(Und ja, ich habe vorher mehrfach Probe geschrieben!)

Im Ganzen siehst du nun auch noch mal, dass ich hier und da noch ein paar Deko-Motive eingestreut habe, die die Sache optisch zusammenhalten und aufpeppen. Ein paar Pünktchen hier, ein paar Streifen da … kein Problem, wenn du Pop Art griffbereit hast.

Das war’s für heute von mir. Ich hoffe du hast genauso Herzchen in den Augen wie und vielleicht auch Lust bekommen einen deiner persönlichen Glücksmomente in einen Layout festzuhalten. Wenn ja, dann zeig es her in dem du zum Beispiel das Hashtag #papierprojekt verwendest.

Also dann, stempel dich glücklich und bleib vergnügt,
Franzi

Verwendete Moment-Stempel von PAPIERPROJEKT
#03 Glück ist / #04 Jeder Tag / #11 Augenschmaus / #20 Pop Art

Verwendete Stempelkissen
VersaFine – Onyx Black, Stempelkissen (Stampin’ Up! – Altrose, Calypso, Flamingorot, Melonensorbet)

Verwendete Werkzeuge
Millenium Fineliner 02, Farbkarton 12×12” (weiß), Enamel Shapes (My Minds Eye – gold), Acrylfarbe (gold), Aquarell Pinsel flach (Gr. 24), Acrylmalpinsel flach (Gr. 8)

DIY | Notizblock: Macher Liste

Herzlich Willkommen! Es ist Freitag und das heißt es ist Zeit für eine kleine DIY-Anleitung. Ich, Franzi, habe dir diesmal ein Notizblock als Projekt zum Nachbasteln mitgebracht.

Dabei handelt es sich salopp gesagt und einen sticknormalen Notizblock zum Abreißen, wie man ihn auch gerne mal als Werbegeschenk bekommt. Nur sind die schön? Richtig, in den meisten Fällen nicht. Und so habe ich schon des Öfteren meinen “heute”-Stempel aus dem Set Glück ist… samt Stempelkissen mit ins Büro getragen, nur um mir meine Notizen etwas aufzuhübschen.  Zeit also für ein eigenes Modell!

Dafür benötigst du folgende Materialen:

  • Drucker-/Kopierpapier (90 g/qm oder 100 g/qm)
  • Moment-Stempel deiner Wahl
  • Stempelkissen deiner Wahl
  • Mehrzweckklammern
  • Fixo Gum (Klebstoff)
  • einen alten, nicht mehr ganz so guten Pinsel
  • Optional: Graupappe
  • Optional: Scrapbooking oder anderes bedrucktes Papier deiner Wahl

Los geht’s mit dem Zuschneiden und bestempeln deines Papiers. Ich habe mich für das Format A6 entschieden, da ich gern etwas mehr Platz auf meinem Zettel habe. Welches Format für dich passend ist? Das bestimmst du.

Meinen Stapel Papier habe ich dann durch zwei geteilt und die Motive aufgebracht. Links siehst du meinen geliebten “heute”-Stempel aus dem Set Glück ist… in Kombination mit dem TO-DO aus Aus dem Leben. Das rechte Motiv ist mit den Moment-Stempeln Planerliebe gestaltet. Natürlich kannst du dich hier aber prima mit dem gesamten Repertoire an Moment-Stempel austoben, das der Shop zu bieten hat.

Als nächste legst du alle deine Blätter über einander und stellst sie auf der Tischplatte auf, damit dort, wo später die Klebestelle ist, ein einheitlicher Abschluss ist. Deine Mehrzweckklammern legst du dir am besten schon vorher griffbereit in die Nähe, denn diese werden jetzt alles am Platz halten, wenn es ans Kleben geht.

Zum Kleben ein Tipp: Fixo Gum gibt es sowohl in der Tube als auch in einer Dose. Da du für das Projekt keine Unmenge an Klebstoff benötigst, reicht die Tube völlig aus. Blöd bloß zum Auftragen. Daher nimm dir einfach ein Reststück Folie o.ä. auf das du dann einen Schwung Kleber machst und ihn von dort mit dem Pinsel aufnimmst.

Den Kleber verteilst du dann mit dem Pinsel auf der gerade Oberkante deines Notizblocks in spe. Nicht wundern, das Material ist etwas zäh und gummiartig, aber genau so soll es sein, damit sich die einzelnen Blättern nachher problemlos – und vor allem unbeschädigt – wieder vom Block lösen.

Nach ein paar Minuten ist der erste Anstrich trocken genug, um einen zweiten anzubringen. Achte darauf, dass du wirklich alle Blätter erwischst und auch die Ränder sauber abschließt.

Dann klemmst du alles schön fest. Ich habe extra noch zwei Klammern von oben angebracht, damit der Druck über die gesamte Länge der Klebefläche erhalten bleibt. Ist dein Block kleiner, reichen wahrscheinlich auch die beiden Klemmen am Rand aus. Probier es einfach aus. Wenn du siehst, dass ich ein Raum zwischen den einzelnen Blättern bildet, der da nicht hingehört, dann Klammer dran.

Zum Abschluss lässt du das Ganze in Ruhe trocknen. Und dann kann es schon losgehen mit dem Notizen machen und Listen schreiben.

Optional:
Ich bin ja Pragmatiker und deshalb ist so ein Notizblock,  auch wenn er schön sein soll, in erster Linie ein Gebrauchsgegenstand. Wenn du ihn aber noch etwas aufpeppen möchtest, z.B. zum Verschenken, kannst du dies ganz einfach in dem du noch ein mit schönem Papier überzogenes Stück Graupappe an der Rückseite des Notizblocks anbringst.

Und wenn dir das immer noch nicht genug ist, dann … bastelst du dir aus deinem bedruckten Papier einfach noch ein Deckblatt zum Aufschlagen dazu. Und dann … Na selbst dann gibt es noch unendlich viele Möglichkeiten, wie du das Projekt weiter zu einem kleinen Kunstwerk machen kannst. Dies jedoch überlasse ich deiner eigenen Fantasie und Kreativität.

Ich hoffe, du fühlst dich inspiriert und hast Lust bekommen, kreativ zu werden.

Bis zum nächsten Mal,
Franzi

Verwendete Moment-Stempel von PAPIERPROJEKT
#02 Planerliebe / #03 Glück ist… / #40 Aus dem Leben

Verwendete Stempelkissen
VersaColor (Mint, Old Rose), VersaFine Onyx Black

Verwendete Werkzeuge
Drucker-/Kopierpapier (90 g/qm oder 100 g/qm), Mehrzweckklammern, Fixo Gum (Klebstoff), Pinsel