Mein Bastel-Reise-Kit plus DIY

Obwohl der Sommer anscheinend so gut wie vorbei ist, gönnen wir uns noch ne kleine spontane Auszeit. Um meine Urlaubserlebnisse festzuhalten, habe ich dieses Mal nur das Nötigste zusammengestellt: Stift, Kleber, buntes Papier, Stempel, Klebebänder, verschiedene Anhänger und Etiketten sowie ein leeres Notizheft (Moleskin – cahiers, plain journals).

Das wird dann alles im super praktischen Reißverschluss Täschchen von Freckled Fawn verstaut (im Bild links unter dem 6×6 Paper Stack).

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Und weil das Moleskin Büchlein zwar hinten ‘ne hohe Einschubtasche hat, ich aber unbedingt vorne einen haben wollte, gibt’s jetzt sogar noch ein kleines DIY:

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Das gemustertes Papier habe ich nach den groben Angaben auf dem Foto… naja eigentlich nur nach Augenmaß ;) geschnitten, gefaltet, mit der Nähmaschine den unteren Rand zusammengenäht und ins Büchlein eingeklebt.

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So kann ich in der selbstgenähten und verzierten Einschubtasche alle unsere Reise-Memorabilien wie Eintrittkarten, Rechnungen, Tickets und der gleichen beisammen halten und mein Reise-Bastel-Kit ist bereit für den Urlaub.

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Wir sind dann mal bis Anfang September weg und hier gibt’s solange ‘ne kleine Blogpause. Ich werde aber vermutlich auf Instagram zwischendrin das ein oder andere Lebenszeichen von mir geben. Bis denne!

Zwei Layouts mit zwei Gestaltungsstilen

Ich bin zur Zeit am Ausprobieren und Ausloten…

Und zwar hat sich mein Geschmack was Scrapbook Layouts betrifft doch sehr verändert. Ich komme immer mehr weg von den überladenen Seiten, bei denen ich alles übereinander gestapelt habe (Layering) und die doch irgendwie sehr verspielt waren…  Dafür mag ich nun einen für mich schnellen ‘clean & simple’ Stil. Alles was grafisch und richtig designmäßig angehaucht ist, lässt mein Herz momentan höher schlagen.

Deswegen probiere ich gerade, was mir gut von der Hand geht beziehungsweise womit ich mich schwer tue und was mich zeitlich bremst, denn die schwer beladenen Seiten waren bisher immer seeehr zeitaufwendig.

Project Life ist für mich zwar immer noch die schnellste Art einen ganzen Bilderstapel zu verarbeiten, da mir komplette Alben auf einmal zu füllen doch zu aufwendig ist. Aber da hänge ich momentan leider etwas hinterher.

Außerdem fehlte mir in letzter Zeit neben dem ganzen PL und den Karten (die ich normalerweise nicht gern gestalte) dann doch die gemeine Scrapbookingseite und ich habe jetzt auch am Gestalten der Layouts wieder Spaß.

Und genau deswegen gibt’s heute zwei Layouts mit zwei ganz unterschiedlichen Gestaltungsstilen, weil ich ja wie gesagt am Probieren bin:

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Über das Fotografieren von Scrapbooking Layouts

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Besonders beliebt in der ‘Crafting & DIY’ Welt sind Gold und andere glänzende Metalle wie Kupfer oder Silber. Ich mag das total gern, weil es in Zusammenspiel mit Weiß und allen anderen Farben immer schön edel aussieht und außerdem isses einfach toll, wenn es glitzert und scheint. Aber genau da liegt oft ein Problem! Denn alles was glänzt und Licht reflektiert, ist meistens mit der Kamera nicht so einfach einzufangen, ohne dass es zu grell oder zu dunkel aussieht.

Vor kurzem habe ich das folgende ‘Behind the Scenes’-Bild auf Instagram gepostet mit dem Zusatz: Gute Fotos von glänzender Goldfolie zu schießen kann schwierig sein!

Aufgrund der Nachfragen wie ich das denn generell fotografieren würde, gibt es heute einen Beitrag über das Fotografieren von Scrapbooking Layouts… die digitale Nachbearbeitung der Bilder folgt dann demnächst ;)

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Anmerkung: Alle Bilder in diesem Post sind so gut wie nicht beabeitet um den Charakter des Themas zu bewahren. Ich habe die Fotos lediglich etwas heller gezogen und schärfer gemacht, damit der Post einigermaßen hübsch aussieht ;)

Ok, für normale Blogbeiträge, also für ein digitales Bild mit einer Breite von etwa 625 Pixeln, fotografiere ich meine Layouts ohne professionelle Reflektoren aber mit meiner ‘guten’ Kamera, einer Canon EOS 550D.

Ich habe in meinem Studio eine Balkontür, die mir zusätzlich zum großen Fenster viel natürliches Tageslicht ins Zimmer wirft. Das Layout platziere ich auf dem Boden, im hellen Lichtkegel der Tür, jedoch nie im direkten Sonnenlicht. Das ist ganz wichtig, wie ich finde, da das Sonnenlicht die Kontraste zwischen hell und dunkel zu stark abzeichnet.

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Die einzige echte Lichtquelle kommt bei mir deshalb von oberhalb des Layouts und so kann das Licht (bei allen erhabenen Elementen des Layouts) einen natürlichen Schlagschatten werfen.

Um den unteren Teil der Seite annähernd so auszuleuchten wie den Rest, verwende ich zwei große Leinwände, die ich in einem 90 Grad Winkel um das Layout herum aufbaue (siehe auch das Titelbild dieses Beitrags).

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Ich habe für diesen Beitrag extra ein Layout mit Goldfolie gewählt, weil ich zeigen wollte, wie das Gold ohne den Reflektor aussieht. Die glänzende Folie spiegelt ohne die Reflektion der Leinwände nur die relativ dunkle Zimmerdecke wider.

Die Unterschiede mit und ohne zusätzliche Lichtreflektion:
Das Gold kommt heller und leuchtender raus und der Schlagschatten ist nicht ganz so hart. Den weicheren Schatten sieht man besonders deutlich am unteren Rand des ‘So Happy’ Schriftzuges (auf’s Bild klicken zum Vergrößern).

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Auf dem nächsten Bild seht ihr welchen Unterscheid es macht, wenn die Leinwand leicht nach vorne (in Richtung Layout) gekippt wird. Das Gold wird heller, weil sich das Weiße darin spiegelt und so die Folie aufhellt. Für Layouts ohne Gold oder andere glänzenden Elemente muss man die Leinwände nicht kippen. Da reicht es aus wenn das einfallende Licht von etwas Hellem widergespiegelt wird.

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Meine Kamera steht für das Foto vom Gesamt-Layout immer auf Autofokus. Die restlichen Einstellungen seht ihr auf dem nächsten Bild.

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Sobald das Setting dann steht, beuge ich mich über die Scrapbookingseite (und die Leinwände) und fotografiere das Layout senkrecht von oben (siehe ebenfalls Titelbild).

Der Abstand von Layout zur Kamera ist gerade so groß/hoch, dass im Bildschirm der Kamera (bzw. im Sucher) am oberen und unteren Bildrand nur ein ganz dünner Streifen des Hintergrundes zu sehen ist. Das heißt, ich fotografiere immer so, dass das quadratische Layout im rechteckigen Bildformat so groß wie möglich abgebildet wird. Hier das Rohbild aus meiner Kamera (nur etwas heller gemacht damit man was erkennt):

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Der ganze Fotografiervorgang, inklusive Aufstellen und wieder Abbauen der Leinwände, dauert ca. fünf Minuten und ich habe danach so um die 3-4 Bilder auf der Kamera. Und noch als kleine Notiz am Rande: Der Vorgang ist ebenfalls 1:1 auf das Fotografieren meiner Project Life Seiten anwendbar ;)

Der nächste Schritt wäre dann die Bearbeitung der Fotos am Computer, um von den Rohdaten der Kamera zu einem für’s Internet geeignetem, herzeigbaren Bild zu kommen. Das zeige ich dann demnächst.

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Sommerliche Scrapbooking Layouts & Karten

Fast mit einem Monat Verspätung kam diese Mal mein Oh Deer Me Päckchen von Freckled Fawn und weil es das Kit eben schon ein paar Tage zu kaufen gibt, zeig ich alles was ich damit gestaltet habe in einem Aufwasch.

Die Embellishments passen super zu den fröhlichen Papieren der Nine & Co Kollektion, mit der ich ja diesen Monat für die Scrapbook Werkstatt arbeiten darf. Und deswegen gibt’s heute für meine Verhältnisse viiiiele sommerliche Scrapbooking Layouts & Karten.

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PS: Am Montag gibt’s einen Beitrag über’s Fotografieren von Scrabooking Layouts… auch und gerade mit Goldfoliendruck ;)

Freebie: Cupcake Wrapper & Topper zum Dekorieren

Wenn jemand nachts, kurz nach vier ne Idee hat, kommt selten etwas Gutes dabei raus, oder? Nun ja, das Ergebnis ist heute ein neuer Vier For Free Download, also ganz so schlecht war’s dann doch nicht. Aber der Weg dahin war… sagen wir mal: seeehr schweißtreibend!

Aber das Wichtigste zuerst:
Mein Schatz hat heute Geburtstag und zum Frühstück diese Cupcakes serviert bekommen. Deswegen: Herzlichen Glückwunsch, Steffen! Jetzt bist du (zumindest aufm Papier) gottseidank wieder ein Jahr älter als ich :*

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Also mir fiel eben vor zwei Tagen ein, dass ich zum Geburtstagsfrühstück doch mal Cupcakes machen könnte, dauert ja nicht lang, sind schnell gemacht… dachte ich!

Japp, wäre auch so gewesen, wenn mir nicht der glorreiche Gedanke gekommen wäre, dass ich das doch mit einem selbstgestalteten Cupcake Wrapper (Muffin-Umrandung aus Papier) verzieren könnte. Super Idee, dann mach ich gleich noch drei Designs mehr und kann das als Freebie Beitrag bloggen.

Wenn ich euch jetzt aber die Cut Files so richtig ‘schmackhaft’ machen will, sollte das Ganze doch auch hübsch in Szene gesetzt und fotografiert sein, sprich eigentlich schreit das doch geradezu nach einem richtigen ‘Food Styling’-Projekt.

Ich dann also gesternfrüh in der Küche, fleißig am Muffins backen nach einem Rezept aus diesem Buch von Törtchenzeit und Sonya Kraus. Die erste Ladung ging schief trotz Silikonform, lag aber nicht am tollen Rezept sondern wohl eher an mir. Das zweite Blech war dann gut. Während das Gebackene kalt wurde, hab ich nochmal das Wrapper-Design angepasst, das mich am Montag schon genügend Nerven und Stunden gekostet hatte, aber Schwamm drüber.

Aus weißem Cardstock und gemustertem Papier hat meine Cameo die Formen dann brav ausgeschnitten. Das ist schon was feines wenn man das nicht von Hand machen muss, oder? Ich hab nebenbei dann noch meine neue (und deshalb total klebrige) Schneidematte mit Goldfolie ‘beschmutzt’ aber das nur am Rande, Schwamm drüber.

Die weißen Cupcake Topper hab ich ganz leicht mit Wasserfarben koloriert und mit meinem Lieblingsgarn verziert. Anschließend musste ich dann meinen Fotoshoot Bereich aufbauen. Dass ich dafür den haben Flur abbauen und eine Hälfte des Wohnzimmers umbauen musste, Schwamm drüber.

Als ich feststellte, dass kein Puderzucker für mein Frosting (Mama, das ist das Blaue auf den Cupcakes!) im Haus war, bin ich leicht in Panik geraten! Zumal ich diese Art von Deko nie vorher probiert hatte. Glücklicherweise war dann doch noch eine Packung da und ich konnte das Topping fertigstellen und beten, dass die Masse während des Shooting hält.

Und dann musste es schnell gehen, ich habe fotografiert, viele Detailaufnahmen gemacht… dann an den Rechner rüber um festzustellen, dass der weiße Hintergrund nicht funktioniert. Schwamm drüber! Kamera laden, weil die Batterie plötzlich leer war (so typisch!), neuen neutralen aber dunkleren Hintergrund gesucht und noch mal geshootet.

Die Cupcakes waren zwischenzeitlich im Froster, aus Angst der Frischkäse im Topping würde sich auflösen (hat er nicht gemacht, blieb alles fest!). Dann noch schnell Bilder bearbeitet, passende Grafik für das Titelbild gestaltet und nen laaaangen Blogpost geschrieben! Feddisch, mit den Nerven und allen Schüsseln und Co, die ich schmutzig machen konnte!

Mein Fazit:
Alles in allem hat’s super viel Spaß gemacht und ich bin zufrieden mit meinem Ergebnis! Aber als ‘Schnellschuss’, also von heute auf morgen ohne richtige Zeitplanung, würde ich es niemand empfehlen und auch so schnell nicht mehr wiederholen.
Chapeau an alle Blogger, die sich ausschließlich hübschen Food Bildern widmen und das regelmäßig durchziehen! Ich mag das ja total gern zum angucken aber ich bin dann doch lieber hier am Tisch und bastele vor mich hin :)

Hier kommt nochmal der Download-Link zum Herunterladen der Cut Files und ein paar Close-Ups der einzelnen Formen. Viel Spaß damit, ich bin dann mal weiter Energie tanken!

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Falls Du die Cut Files verwendest, zeige mir gern wie Du damit kreativ bist! Zum Beispiel bei Instagram unter dem Hashtag #papierprojekt oder bei Facebook.